Barcelona - El Prat

Welche spanischen Flughäfen habe ich schon spottenderweise besucht?
Keinen.
Ich war zwar schon in ACE, AGP, ALC, BCN, FUE, GRO, IBZ, LPA, MAD, MAH, PMI und TFS, aber Flugzeuge habe ich dort noch nie geknipst. Mallorca besuche ich lieber mit Uli, alleine käme Barcelona infrage, morgens hin- abends zurück. Flüge waren zu akzeptablen Preisen zu bekommen, Vueling flog ab DUS 2x täglich nach BCN, passte also.
Wobei der Grundpreis zwar billig war, 89 € return 2 1/1 Monate vor Abflug im sogenannten Basic travel light Tarif (unser Basic-Tarif beinhaltet nur noch das Nötigste an Bord, sodass Sie zum besten Preis fliegen und bei Bedarf mehr Gepäck hinzufügen können), aber wenn man nicht nur mit einem Rücksack fliegt, kommt einiges dazu.
Wenn Sie ein zweites Gepäckstück mitnehmen oder Ihr Handgepäck die zulässige Größe überschreitet, wird dieses gegen eine Gebühr von bis zu 75,00 EUR aufgegeben.
Wenn du dein Handgepäck in den Overhead Locker legen willst, kostet es im Voraus gebucht 40 € extra, wobei das auch bei Norwegian bei der Buchung angezeigt wurde und im Flieger dann niemanden interessiert hat. Ein Koffer bis 15 kg kostet 42 €, bis 20 kg 43 € und bis 25 kg 45 €, was ja immer nur recht kleine Steigerungen sind. Natürlich immer nur pro Strecke, also bei Hin- und Rückflüge das Doppelte.
Und wenn ich das richtig verstehe, kosten Handgepäck und Koffer einzeln extra.
Die Sitzplätze kosten in der 1. Reihe 54 €, in den folgenden 3 Space plus Reihen 47 €, Reihe 5-11 10,50 € und die Exit Reihen 12 € zusätzlich.
Pro Strecke.
Ab Reihe 25 ist es kostenlos. Wenn ich das alles zusammen rechne müsste ich (mit guten Sitzplätzen) für meinen Flug über 300 € zahlen. Also fliege ich morgens hin, abends zurück, habe nur einen Rucksack mit, sitze recht eng und spare ca. 200 €. Apropos eng: der Sitzplatzabstand wird mit 74 Zentimetern angegeben.

 

29.9.2023
Es fing gut an. Ich war 2 Minuten vor dem Wecker wach und war eine halbe Stunde später zum Abmarsch bereit. 2 Minuten Fahrt mit dem Auto zum örtlichen Bahnhof, Auto abstellen, auf den Zug warten. Auf der Anzeigetafel rollte ein Text durch.
Unbefugte Personen auf den BahngleisenWegen unbefugter Personen auf den Bahngleisen ist der Zugverkehr eingeschränkt, die S1 von Dortmund nach Solingen hat im Moment 10 Minuten Verspätung. Diese verlängerte sich dann auf 20 Minuten und dann sollte der Zug ganz ausfallen.
Naja, fahr ich eben mit dem Auto zum Airport. Schade drum, die Zugfahrt wäre dank des 49€-Tickets kostenlos geworden, so musste ich 10 € für einen Parkplatz zahlen. Immerhin fuhr mein Auto noch so weit, ich hatte einige Bedenken ob der Fahrtüchtigkeit des Motors, nachdem bei meinem letzten Auto-Besuch am DUS eine gelbe “ich-will-nicht-mehr-weiterfahren” Lampe aufleuchtete.
Ich war schon recht früh vor Ort, weil ich eigentlich geplant hatte, auf P7 noch ein paar Dunkelbilder von den ab 6 Uhr startenden Fliegern zu machen. Mittlerweile war es aber 7 Uhr und der erste Schub war schon weg. Nur die CS-TFY war zu Besuch, ein Business-Jet, der hier nur selten auftaucht, wenn überhaupt. Das Terminal war so gut wie leer, morgens um 8 scheint eine gute Zeit zum einchecken zu sein. Ich hatte nur einen Rucksack mit und ging gleich zur Security, wo es auch völlig leer war. Mehr Securisten als Touristen, wann hat man so etwas heutzutage noch. Die Zeit merke ich mir.
Das Warten bis zum Boarding verbrachte am Fenster sitzend, mit Blick auf die Runway. Fototechnisch war nichts los, keine besonderen Maschinen, sehr diffuses Wetter.
Die EC-MEL auf Barcelona landete überpünktlich um 8:24, loggte am Gate an, die Fliegenden stiegen aus und am Schalter 79 passierte nichts. Es war niemand da, die Fernseher waren nicht an, es war tote Hose. Irgendwann kam eine Durchsage, das ein Herr Sowieso zum Gate 79 kommen sollte. Eine Minute vor dem geplanten Boardingbeginn kam dann eine Art Hausmeister, startete die Bildschirme und das Boarding begann. Gruppe 1,2 und 3 wurden aufgerufen - und erstaunlicherweise hielten sich alle an die Reihenfolge, wobei mir immer noch nicht klar ist, warum die vorderen Sitzreihen zuerst in den Flieger sollen und die hinteren als Letzte. Wobei ich in Reihe 6 saß und trotzdem in Gruppe 3 war.
Egal.
Handy auf das Lesegerät gelegt, fertig. Eine Ausweiskontrolle fand nicht statt, es hätte also jeder in die Maschine gekonnt.
Ein kurzes Standardfoto vorm Einstieg, in meinen Fensterplatz 6A gequetscht, es konnte los gehen.
Sitzplatzabstand? Abstand? So gut wie nicht vorhanden. Angeblich 74 Zentimeter, aber von wo aus das gemessen wird, wer weiss es, ausser dass es auch Maschinen mit 79-82 cm gibt.
Flugzeit bis BCN 1:46 Std. oder 106 Minuten, viel längerer hätte ich es in der Enge nicht ausgehalten. Immerhin saß eine kleine schlanke Frau neben mir, der mitreisende Basketballverein (von der Größe der jungen Männer hätte es das sein können) saß weiter hinten.

Zum Thema Trolleys: fast jeder hatte so ein Ding mit, die Overhead Bins waren brechend voll. Und ich gehe nicht davon aus, dass viele der Trollisten extra für die Mitnahme gezahlt hatten. Kontrolliert wurde jedenfalls nicht. Immerhin war es gut sichtbar auf der Bordkarte zu sehen, dass nur ein Underseat Bag mitgenommen werden durfte. Vielleicht zur Abschreckung.

Nach der Ankunft ging ich nicht zum Ausgang, sondern blieb im Departure Level, um zu sehen, wie die Ausblicke in den Concourses sind. Im Terminal 1 gibt es 4 davon, ABC und D. Beginnend mit B ging ich immer bis zum Ende, um zu sehen, ob man etwa sieht, also von Flugzeugen. Am Ende von C hatte man durch ein einlagiges Fenster einen guten Blick auf die Startbahn, die Maschinen waren hier aber im vollen Gegenlicht, also weiter zu A, wo laut Spotterguide ein offener Balkon sein sollte. Der war aber wohl nicht innerhalb des Sicherheitsbereiches, also airside, sondern landside im Departure Level. Also weiter zum Ende vom Stiege B, der wie ein Schiffsbug geformt ist und wo man an Gate B67 einen sehr guten Blick auf den Taxiway zur 24L hatte, auf der heute gestartet wurde.

BCN - Terminal 1 - Gate B67

Fast alle gelandeten und alle startenden Maschinen mussten hier vorbei, dazu war ausser mir kein Mensch vor Ort, es gab eine Bank und eine Toilette war nur ein paar Schritte entfernt, was dazu führte, dass ich diesen Ort bis zum Abflug nicht mehr verließ. Die Bilder waren bei der Ansicht zuhause bei weitem nicht so gut wie ich es erwartet hatte, die Spiegelungen waren stärker als im Monitor der Camera zu erkennen waren. Aber trotzdem war ich mit der heutigen Ausbeute zufrieden, und vor allen Dingen hat es nicht nur Spaß gemacht, sondern ich war auch ständig in Bewegung zwischen Fenster und Sitzbank.

Weitere Bilder gibt’s hier zu sehen.
Mittagessen gab’s in Form einer Tostada con Jamon, mehr Hunger hatte ich nicht, vielleicht noch als Nachwirkung der Grippe, die ich 3-1 Tage vor Abflug hatte.
 
Heute morgen bekam ich eine Mail von Vueling, dass der Flug überbucht wäre und ob ich willens wäre, auf einen anderen Rückflug umzubuchen, am nächsten oder übernächsten Morgen um 6:45. Dafür gäbe es einen Gutschein über 250 €.
Bei diesem Angebot brauchte ich nicht zu überlegen weil ich nicht wusste, wofür ich diesen Gutschein nutzen könnte und ich musste ja ein Hotel in Airportnähe buchen, bei dem etwa die Hälfte der Summe wieder bei drauf ging. Ok, ich könnte die Nacht am Flughafen verbringen, aber aus dem Alter bin ich raus.
In der Mail war bereits ein Link, über den man sich wohl für diese Option anmelden konnte, den ich aber nicht drückte. Es wäre eine Überlegung wert, wenn die Summe erhöht würde und ein kostenloses Zimmer inklusive wäre.
Beim Boarding war es dann kein Thema, ob man eventuell bleiben würde, also ging’s wieder nach Hause, diesmal mit Getjet Airlines, einer litauischen Airline, die für Vueling im Wetlease unterwegs ist. Die LY-GYM war ganz in weiss, ohne Blumenstrauß oder irgendein Erkennungszeichen, zu welcher Airline sie gehört. Aber das ist heutzutage üblich, seit jede Menge Wetlease-Flieger unterwegs sind, die dadurch nicht ständig umgestickert werden müssen.
Drinnen sah man dem Flieger seine 18 Jahre nicht an, alles sah aus wie neu. Der Sitzplatzabstand war aber ähnlich wie heute morgen bei Vuelung, eng, sehr eng. Aber auch diesmal saß eine schlanke Frau neben mir, was die Sache halbwegs erträglich machte. Stellt euch mal vor, es ist eng, sehr eng und dann setzt sich Ralf Möller neben dich.
Die Overhead Bins waren wieder voll, jeder hatte ein Trolley mit und auch hier gehe ich nicht davon aus, dass die alle zusätzlich bezahlt wurden. Kontrolliert wurde jedenfalls wieder nicht.
Der Start war pünktlich, nach 1:54 Std. war Ankunft in Düsseldorf und der Tag damit so gut wie vorbei. Bei McD noch einen QP verspeist, dann ab nach Hause, kurz die Bilder angesehen und dann ins Bett gefallen, wo ich sofort einschlief.
 

 

Barcelona - Spanische Metropole
Die bunte und lebhafte Metropole Barcelona zählt nicht nur als zweitgrößte Stadt in Spanien, sondern auch als Hauptstadt von Katalonien, einer autonomen Region am Mittelmeer. Die Stadt zählt als eines der beliebtesten Reiseziele Europas und ist sowohl für das mediterrane Feeling, als auch die Großstadtidylle bekannt. Flüge aus deutschen Städten sind sehr erschwinglich, weshalb jedes Jahr etliche deutsche Touristen in den Flieger springen und ein Wochenende oder einen längeren Urlaub am Meer verbringen. Was Barcelona alles zu bieten hat, haben wir uns genauer angesehen!

Kunst und Kultur in der Metropole
Barcelona ist vor allem für seine reiche Kunst- und Kulturlandschaft beliebt, die sich bereits in der Architektur und den zahlreichen Wandmalereien zeigt. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Sagrada Familia, eine von Gaudí entworfenen Kathedrale, die bis heute nicht fertiggebaut werden konnte. Noch heute werden Spenden und Eintrittsgelder dafür eingesetzt, denn Bau voranzutreiben, der bereits seit mehr als 120 Jahren andauert. Damit ist die Kathedrale ein besonderes Monument für die Unvollständigkeit und hat eine ganz besondere Anziehungskraft auf Besucher. Wer einen der Türme besteigen möchte, kann oben angekommen das Panorama über die ganze Stadt genießen. Der Architekt Antoni Gaudí ist für Barcelona besonders wichtig und hat in der Metropole verschiedene Sehenswürdigkeiten errichtet. Dazu zählen Gebäude wie das Stadtpalais Palau Güell und das Casa Milà. Die berühmteste Straße in Barcelona ist die Las Ramblas. Sie ist das Herzstück der Metropole und hält alles bereit, was Besucher sich wünschen können. Angefangen am Hafen findet man auf der Straße alle möglichen Restaurants und Cafés, dazu farbenfrohe Märkte und Markthallen, bei denen man alles von Fisch bis frischem Gemüse kaufen kann.

Wenn die Nacht zu Tag wird
Besonders empfohlen kann Barcelona vor allem für jene Menschen werden, die gerne als Nachtschwärmer unterwegs sind. Die spanische Stadt hat ein ausgiebiges Nachtleben, für das viele Menschen extra anreisen. Hier findet man zahlreiche Clubs, Diskotheken und Bars, in denen die ganze Nacht getanzt und gefeiert werden kann. Das Razzmattaz zählt zu den beliebtesten Clubs in Barcelona und sollte bei einer nächtlichen Tour auf jeden Fall besucht werden. Hier befindet sich nämlich fünf verschiedene Clubs in einem Gebäude, man kann also je nach Musikwunsch einfach wechseln. Die Tanzflächen sind meistens voll, dazu trifft man hier ein besonders offenes und internationales Publikum. Bei vielen Reisenden ist außerdem der Club La Terrrazza für sein tolles Ambiente und die perfekte Lage bekannt. Der Open-Air-Club befindet sich am Hausberg Montjuïc und bietet damit eine tolle Aussicht. In Barcelona werden jährlich viele tolle Event veranstaltet und Feste gefeiert. Wer seine Reise zeitlich gut plant, kann also je nach Interesse auch viele Veranstaltungen besuchen. Groß gefeiert wird z. B. der Carnaval, wie unser Karneval auf Katalonisch heißt. Dabei gibt es Verkleidungen und Umzüge, aber auch gigantische Feste und Partys.

Wie steht es um Strand und Meer?
Wer nach Spanien auf Urlaub fährt, will natürlich auch das Meer sehen. Das ist in Barcelona kein Problem, denn die Stadt liegt an der Mittelmeerküste. Die Metropole ist nicht unbedingt für ihre schönen Strände bekannt, trotzdem findet man hier ein paar hübsche Plätze zum Sonnenbaden. Unter dem Namen La Barceloneta ist eine Halbinsel bekannt, die einen Sandstrand besitzt, der insgesamt mehr als einen Kilometer lang ist. Gerade am Wochenende muss man hier allerdings mit vielen Sonnenschirmen und ausgebreiteten Handtüchern rechnen, denn der beliebte Touristenort ist fast immer gut besucht. Leere Sandstrände findet man in der Nähe der Stadt aber generell schwer. Wer bereit ist, ein Stück weiter zu fahren und das Stadtgebiet zu verlassen, findet ein ruhiges Plätzchen an der Costa del Garraf südwestlich von Barcelona. Hier kann man die Seele wirklich baumeln lassen. Das blaue Mittelmeer ist natürlich von überall aus ein wunderbarer Anblick, im Sommer hat es die perfekte Schwimmtemperatur.
Barcelona ist eine der beliebtesten Reisedestinationen in Europa. Die Stadt bietet das mediterrane Flair am Mittelmeer, bringt aber trotzdem auch Großstadt-Feeling mit sich. Mit seinem weltbekannten Nightlife und schönen Sandstränden kann Barcelona richtig punkten.

 

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